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Neubau in Deutschland: Rechnen Sie mit 2.400–4.600 €/m² Baukosten 2026

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    Rechnen Sie 2026 mit etwa 2.400 bis 4.600 Euro pro Quadratmeter für den schlüsselfertigen Neubau eines Einfamilienhauses, je nach Bauweise und Ausstattung. Wer diese vier Blöcke von Anfang an zusammen kalkuliert, statt nur auf den Quadratmeterpreis zu starren, kommt am Ende nicht ins Schwitzen. Region und Förderprogramme entscheiden am Ende, wo Sie in dieser Spanne landen.


    Kurz gesagt:

    • Die Baukosten für ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus 2026 liegen je nach Ausstattung zwischen 2.400 und 4.600 Euro pro Quadratmeter, abhängig von Region und Förderungen.
    • Baunebenkosten machen schätzungsweise 13 bis 20 Prozent der reinen Bauwerkskosten aus, wobei insbesondere bei Grundstücken und schwierigen Bodenverhältnissen höhere Ausgaben entstehen können.
    • Die Kostenverteilung verschiebt sich zugunsten technischer Anlagen, besonders Wärmepumpen und Photovoltaik, die durch Förderprogramme besonders attraktiv werden.
    • Regionalfaktoren von bis zu 25 Prozent bedeuten, dass bundesweite Durchschnittswerte für regionale Baupreise oftmals ungenau sind und eine individuelle Kalkulation erforderlich ist.
    • Bei Vertragsabschluss ist es entscheidend, eine detaillierte Leistungsbeschreibung mit Festpreis zu haben, um Nachträge und unerwartete Mehrkosten zu vermeiden.

    Aktuelle Baukosten 2026: Realistische €/m²-Spannen und was sie bedeuten

    Fangen wir mit den nackten Zahlen an, weil die meisten Ratgeber hier zu vage bleiben. Für ein schlüsselfertiges Massivhaus mit Standardausstattung liegen Sie 2026 meist zwischen 2.400 und 3.400 €/m² Wohnfläche. Gehobene Ausstattung, größere Fensterflächen, ein aufwendigeres Dach oder ein KfW-Effizienzhaus-Standard treiben das schnell auf 3.800 bis 4.600 €/m².

    Baukosten-Spannen pro Quadratmeter im Jahr 2026

    Diese Zahlen sind keine Schätzung aus dem Bauchgefühl. Die Baupreise für Wohngebäude sind laut Statistischem Bundesamt im Mai 2026 gegenüber Mai 2025 um 5,0 % gestiegen, und allein zwischen Februar und Mai 2026 kamen noch einmal 2,4 % dazu. Das ist keine Randnotiz, sondern der Grund, warum ein Angebot von vor 14 Monaten heute nicht mehr gilt. Das Baukostenkennwerke-Werk BKI liefert dazu die feinere Auflösung nach DIN 276, mit Kostenstand erstes Quartal 2026 und Regionalfaktoren, die bundesweite Durchschnittswerte an Ihre Gemeinde anpassen.

    Was steckt eigentlich hinter „€/m² schlüsselfertig“? Nicht jeder Anbieter meint dasselbe, und genau da tappen viele in die Falle.

    • Rohbau, Dach, Fenster, Türen, Elektro, Sanitär, Heizung, Bodenbeläge, Malerarbeiten
    • Meist inklusive Bad-Grundausstattung, aber ohne hochwertige Fliesen oder Sonderwünsche
    • Fast nie enthalten: Küche, Außenanlagen, Terrasse, Einfahrt, teils auch nicht die Kellertreppe
    • Baunebenkosten und Grundstück sind grundsätzlich separat

    Ein m²-Preis allein ist deshalb fast immer irreführend. Zwei Anbieter können denselben Wert nennen und trotzdem völlig unterschiedliche Leistungen liefern. Fragen Sie im Angebot konkret nach, was in der Leistungsbeschreibung fehlt, nicht nur, was drin ist.

    Beispielrechnung: Gesamtkosten für ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern

    Zahlen wirken abstrakt, solange man sie nicht auf ein konkretes Haus rechnet. Nehmen wir ein typisches Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche, Bauland in einer mittelgroßen Stadt in Brandenburg, keine Hanglage, keine Sonderfundamente.

    Variante A: Mittelklasse-Massivhaus, 3.100 €/m²

    1. Bauwerkskosten (140 m² × 3.100 €): 434.000 €
    2. Grundstück (600 m², regional geschätzt bei 180 €/m²): 108.000 €
    3. Baunebenkosten (rund 17 % der Bauwerkskosten): 73.780 €
    4. Außenanlagen, Terrasse, Einfahrt: 18.000 €
    5. Puffer (10 %): 63.378 €
    6. Gesamtsumme: rund 697.000 €

    Variante B: Günstiges Fertighaus, 2.500 €/m²

    1. Bauwerkskosten (140 m² × 2.500 €): 350.000 €
    2. Grundstück: 108.000 €
    3. Baunebenkosten (rund 17 %): 59.500 €
    4. Außenanlagen: 18.000 €
    5. Puffer (10 %): 53.550 €
    6. Gesamtsumme: rund 589.000 €

    Die Differenz zwischen beiden Varianten liegt bei über 100.000 Euro, und das nur wegen der Bauweise. Diese Posten können die Gesamtsumme leicht um weitere 20.000 bis 40.000 Euro verschieben.

    Wie setzen sich die Baukosten 2026 zusammen? DIN 276 einfach erklärt

    Wer ein Angebot vergleichen will, muss wissen, was Kostengruppe 300 und 400 eigentlich bedeuten. Die DIN 276 ist die Norm, nach der Baukosten in Deutschland strukturiert werden, und sie taucht in praktisch jedem seriösen Kostenvoranschlag auf.

    • KG 300 (Bauwerk, Baukonstruktionen): Rohbau, Wände, Decken, Dach, Fenster, Fassade. Das ist meist der größte Einzelblock, oft 55 bis 65 % der Bauwerkskosten.
    • KG 400 (Bauwerk, technische Anlagen): Heizung, Lüftung, Elektro, Sanitär, oft auch die Wärmepumpe. Hier liegt der Anteil meist bei 30 bis 40 %, und er wächst, weil Haustechnik teurer wird.
    • KG 700 (Baunebenkosten): Architektenhonorar, Statik, Genehmigungen, Baustelleneinrichtung, Bauleitung. Läuft parallel zu KG 300/400, nicht im Bauwerk selbst.

    Die Verteilung zwischen KG 300 und 400 verschiebt sich, je nachdem, welche Planungsentscheidungen Sie treffen. Ein Haus mit Fußbodenheizung, kontrollierter Wohnraumlüftung, Photovoltaik und Wärmepumpe verschiebt Budget klar Richtung KG 400, während ein reduziertes Technikpaket mehr Spielraum für die Bauwerkskonstruktion lässt. Wer beim Rohbau spart (kompakte Kubatur, Satteldach statt Walmdach, weniger Erker), gewinnt oft mehr Budget für Technik, als er beim Rohbau verliert. Das ist der eigentliche Hebel, den viele Bauherren übersehen.

    Baunebenkosten 2026 (KG 700): Was wirklich auf Sie zukommt

    Die Baunebenkosten sind der Posten, den Bauherren am zuverlässigsten unterschätzen. Nicht, weil sie geheim wären, sondern weil sie aus vielen kleinen Positionen bestehen, die sich niemand einzeln vorstellt.

    • Architekten- oder Planungshonorar: rund 10 bis 15 % der Bauwerkskosten
    • Statik und Tragwerksplanung: rund 1 bis 2 %
    • Baugenehmigung und behördliche Gebühren: meist einige Tausend Euro, je Kommune unterschiedlich
    • Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Abwasser, Gas oder Fernwärme): oft als Pauschale, teils mehrere Tausend Euro
    • Bodengutachten: wenige Hundert bis über 1.000 Euro, aber selten wirklich verzichtbar
    • Bauversicherungen (Bauherrenhaftpflicht, Feuerrohbau): dreistelliger Bereich pro Jahr
    • Notar- und Grundbuchkosten sowie Grunderwerbsteuer beim Grundstückskauf

    Statistik-Callout: Als Faustregel gelten 13 bis 20 % der reinen Bauwerkskosten für die Baunebenkosten. Bei einem 434.000-Euro-Bauwerk sind das zwischen 56.000 und 87.000 Euro allein an Nebenkosten, ohne Grundstück.

    Wann sollten Sie von dieser Faustregel abweichen? Nach oben, wenn Ihr Grundstück schwierige Bodenverhältnisse hat, ein aufwendiger Kanalanschluss nötig ist oder Sie einen Vollarchitekten statt eines schlüsselfertigen Anbieters beauftragen. Nach unten selten, denn viele Bauherren übersehen genau die kleinen Posten, die sich am Ende zu einer stattlichen Summe addieren. Online-Rechner mit Standardwerten sind ein guter Startpunkt, aber tragen Sie Ihre eigenen Angebote ein, sobald Sie erste Zahlen von Handwerkern oder dem Erschließungsträger haben.

    Regionale Unterschiede: Warum ein Pauschalpreis trügt

    Ein Bekannter von mir hat vor zwei Jahren ein Angebot aus einem bundesweiten Online-Rechner ausgedruckt und war fest davon überzeugt, sein Haus in München zum gleichen Preis bauen zu können wie ein Kumpel in Sachsen-Anhalt. Böse Überraschung.

    Das BKI arbeitet deshalb mit Regionalfaktoren, die bundesweite Durchschnittswerte auf Stadt- oder Landkreisebene herunterrechnen. Und die Unterschiede sind alles andere als homöopathisch.

    • München und weite Teile Bayerns liegen oft 15 bis 25 % über dem Bundesdurchschnitt
    • Berlin bewegt sich meist im oberen Mittelfeld, mit deutlichen Unterschieden je nach Bezirk und Erreichbarkeit von Gewerken
    • Brandenburg liegt in vielen Landkreisen unter dem Bundesschnitt, was den Speckgürtel für Bauherren aus Berlin interessant macht
    • Sachsen-Anhalt und andere ostdeutsche Flächenländer liegen laut regionalen Auswertungen häufig am unteren Ende der Preisspanne

    Diese Spannen sind laut aktuellen Zahlen zu den regionalen Baupreisunterschieden real, nicht nur gefühlt. Wenn Sie in Berlin-Brandenburg bauen, rechnen Sie den Regionalfaktor unbedingt in Ihre erste Kostenschätzung ein, bevor Sie sich an einer bundesweiten Durchschnittszahl orientieren. Sonst kalkulieren Sie an der Realität vorbei, und das merken Sie erst, wenn die ersten Angebote kommen.

    Kosten-Treiber 2026: Material, Löhne und Haustechnik

    Fragt man mich, was 2026 den größten Unterschied macht, sage ich: die Haustechnik. Nicht mehr der Rohbau.

    Die Preise für Ausbauarbeiten sind im Mai 2026 um 5,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, und Wärmepumpen tragen daran einen großen Anteil. Gleichzeitig ziehen einzelne Gewerke wie Dach, Zimmer- und Holzbau sowie Erdarbeiten teils zweistellig an, während andere Bereiche moderater bleiben. Das Bild ist also nicht einheitlich, sondern verschiebt sich Gewerk für Gewerk.

    • Beton, Bewehrungsstahl und Dämmmaterial bleiben preislich angespannt, auch wenn sich die Sprünge der Vorjahre etwas beruhigt haben
    • Handwerkerlöhne steigen kontinuierlich, weil Fachkräfte knapp sind, besonders bei Elektro und Sanitär
    • Wärmepumpen, Photovoltaik und kontrollierte Lüftung erhöhen die Investitionssumme in KG 400 deutlich, senken aber die laufenden Betriebskosten
    • Förderprogramme können einen Teil dieser Mehrkosten wirtschaftlich neutralisieren, wenn Sie sie richtig einplanen

    Profi-Tipp: Kalkulieren Sie Wärmepumpe und Photovoltaik nicht isoliert, sondern als Paket mit der Förderung zusammen. Ein separater Blick auf die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpe gegenüber Gasheizung zeigt oft, dass sich die höhere Anfangsinvestition über die Laufzeit deutlich relativiert.

    Wer sich vertieft mit der Wärmepumpe im Neubau und den passenden Förderoptionen beschäftigt, sieht schnell, dass die Technikentscheidung heute mehr über die Endsumme entscheidet als die Wahl des Dachziegels.

    Förderungen & Finanzierung 2026: KfW, BEG und was wirklich greift

    Ohne Förderung rechnet sich ein energieeffizientes Haus für viele Bauherren schwerer, als es sein müsste. Mit Förderung sieht die Gleichung oft anders aus.

    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) läuft über mehrere KfW-Programme. Für den klimafreundlichen Neubau sind das aktuell vor allem die Programme 297 und 298, die zinsgünstige Kredite für besonders energieeffiziente Häuser bieten, teils mit Tilgungszuschuss. Programm 300 richtet sich an junge Familien mit Kindern und niedrigerem Einkommen und kombiniert günstige Zinsen mit einem eigenen Förderrahmen. Dazu kommen oft Landesprogramme, etwa über die Investitionsbank Berlin oder die ILB in Brandenburg, die sich mit den Bundesprogrammen kombinieren lassen.

    • KfW 297/298: Zinsgünstige Kredite für Effizienzhaus-Standards, teils mit Tilgungszuschuss
    • KfW 300: Zusätzlicher Zinsvorteil für Familien mit Kindern unter bestimmten Einkommensgrenzen
    • Landesprogramme: regional unterschiedlich, oft als Ergänzung zu den Bundesmitteln nutzbar
    • Kombination möglich, aber die genauen Bedingungen ändern sich, deshalb lohnt sich eine aktuelle Prüfung vor Antragstellung

    Wichtig ist die Reihenfolge: Der Förderantrag muss in der Regel vor Vertragsabschluss oder zumindest vor Baubeginn gestellt werden, nicht danach. Erst die Zusage, dann der endgültige Bauvertrag, dann die Auszahlung nach Baufortschritt. Wer diese Reihenfolge umdreht, riskiert, die Förderung ganz zu verlieren. Das ist kein Kleingedrucktes, das ist der Unterschied zwischen 20.000 Euro Zuschuss und keinem.

    Bauzinsen und Timing 2026: Jetzt bauen oder abwarten?

    Die Bauzinsen haben sich 2026 auf einem Niveau eingependelt, das deutlich über dem der 2010er-Jahre liegt, aber nicht mehr die Sprünge der Vorjahre zeigt. Für die Finanzierung heißt das: Der Zins ist planbarer geworden, aber nicht günstiger.

    Rechnen wir kurz durch, was ein halber Prozentpunkt bedeutet. Bei einem Darlehen von 500.000 Euro, 25 Jahre Laufzeit:

    1. Bei 3,5 % Zins liegt die Monatsrate grob bei 2.100 Euro
    2. Bei 4,0 % Zins steigt sie auf rund 2.230 Euro
    3. Über die Gesamtlaufzeit summiert sich diese Differenz auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag

    Das ist keine Kleinigkeit, aber auch kein Grund zur Panik. Warten Sie nicht auf den perfekten Zinszeitpunkt, den erkennt ohnehin niemand vorher zuverlässig. Bauen Sie, wenn Eigenkapital, Grundstück und Baupartner passen, und sichern Sie sich stattdessen über ein Forward-Darlehen gegen Zinssteigerungen ab, falls die Bauzeit sich verzögert. Zeitdruck durch eine Förderfrist oder ein befristetes Grundstücksangebot rechtfertigt es eher zu bauen, als monatelang auf einen möglichen Zinsvorteil zu warten, der die Materialpreise inzwischen längst überholt haben könnten.

    Spartipps 2026: Wo Sie wirklich sparen können

    Nicht jeder Sparhinweis ist gleich viel wert. Manche sparen fünfstellig, andere ein paar hundert Euro und viel Ärger.

    • Kompakter Grundriss ohne Erker und Winkel: spart oft mehrere Prozentpunkte bei den Bauwerkskosten, weil Außenwandfläche teuer ist
    • Standardisierte Fenstermaße statt Sonderformate: reduziert Herstellungskosten deutlich
    • Ausstattungspakete des Anbieters nutzen statt Einzelabstimmung jedes Details: spart Planungszeit und oft auch Materialkosten
    • Mehrere Angebote mit identischer Leistungsbeschreibung einholen, nicht nur den Gesamtpreis vergleichen
    • Wärmepumpe und PV-Anlage von Anfang an mitplanen statt nachrüsten, weil Förderungen an den Neubau gekoppelt sind
    • Eigenleistung bei Malerarbeiten, Bodenbelägen oder Außenanlagen, wenn Zeit und handwerkliches Geschick vorhanden sind

    Profi-Tipp: Verhandeln Sie nie über den Gesamtpreis, sondern über einzelne Positionen der Leistungsbeschreibung. Wer pauschal „günstiger“ fordert, bekommt oft nur eine dünnere Leistungsbeschreibung zum gleichen Preis, nicht wirklich weniger Kosten.

    Wer sich zusätzlich mit aktuellen Trends im Massivhausbau beschäftigt, findet oft Materialalternativen, die bei gleicher Qualität günstiger sind, ohne dass man das dem fertigen Haus später ansieht.

    Praktische Checkliste: Was Sie vor der Unterschrift prüfen müssen

    Bevor Sie einen Bauvertrag unterschreiben, gehen Sie diese Punkte durch. Nicht danach.

    1. Steht ein echter Festpreis im Vertrag, oder gibt es Preisgleitklauseln, die Nachträge erlauben?
    2. Ist die Leistungsbeschreibung so detailliert, dass Sie genau wissen, was Küche, Bad und Außenanlagen betrifft und was nicht enthält?
    3. Ist die Abnahmeprozedur klar geregelt, inklusive Fristen für Mängelbeseitigung?
    4. Haben Sie einen Finanzierungspuffer von 8 bis 12 % über der reinen Bausumme eingeplant?
    5. Sind alle Baunebenkosten, auch die kleinen wie Bodengutachten und Versicherungen, im Finanzierungsplan enthalten?
    6. Ist die monatliche Tilgung auch bei leicht steigenden Nebenkosten noch komfortabel tragbar?
    7. Liegt ein Bodengutachten vor, oder kaufen Sie das Grundstück auf Verdacht?

    Der letzte Punkt ist der teuerste Fehler, den ich immer wieder sehe: Ein Bodengutachten erst nach dem Grundstückskauf einzuholen, statt vorher. Wenn dann schlechter Baugrund oder Grundwasser auftaucht, sind Sie bereits vertraglich gebunden, und die Mehrkosten für Sondergründungen können schnell fünfstellig werden.

    Praxisblick: Was ein regionaler Baupartner wirklich leistet

    Zahlen und Checklisten sind das eine. Ob ein Angebot am Ende hält, ist etwas anderes. Aurea-Massivhaus plant und baut individuelle Massivhäuser in Berlin und Brandenburg, mit vollständiger Grundrissplanung nach Kundenwunsch statt Katalogware von der Stange.

    • Schlüsselfertige Bauausführung mit unabhängiger TÜV-Prüfung zur Qualitätssicherung während der Bauphase
    • Energieeffizienzkonzepte mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Lüftungstechnik, direkt in die Planung integriert
    • Referenzprojekte über Einfamilienhäuser, Bungalows, Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser hinweg, besichtigbar vor Ort
    • Grundstücksangebote in der Region, für alle, die noch kein passendes Baugrundstück haben

    Wer die eigene Bauweise noch nicht festgelegt hat, findet einen guten Überblick über verschiedene Massivhaus-Bauformen und deren jeweilige Kostenstruktur. Die TÜV-Prüfung ist dabei kein Marketinggag, sondern eine echte zusätzliche Kontrollinstanz, die über die übliche Bauabnahme hinausgeht.

    Meine ehrliche Einschätzung zur Baukosten-Entwicklung 2026

    Das größte Risiko 2026 ist nicht der Quadratmeterpreis. Es sind die Nachträge, die nach Vertragsabschluss auftauchen, weil die Leistungsbeschreibung schwammig war oder der Baugrund Überraschungen bereithielt. Ich habe Projekte gesehen, bei denen ein „günstiges“ Angebot am Ende teurer wurde als das solidere Angebot daneben, einfach weil zu viel als „nach Absprache“ offen blieb.

    Meine klare Empfehlung: Wählen Sie den Baupartner nicht nach dem niedrigsten Angebot, sondern nach der detailliertesten Leistungsbeschreibung und einem echten Festpreis. Ein Bekannter wollte beim Grundstück sparen und hat das Bodengutachten übersprungen. Drei Monate später stand er mit einer Sondergründung da, die sein komplettes Sparpotenzial aufgefressen hat, und noch etwas mehr.

    — Daniel Marczinek

    Wie Aurea-Massivhaus Sie beim Kostenplan konkret unterstützt

    Wer eine belastbare Kostenschätzung vor Vertragsunterzeichnung sucht, sollte auf erfahrene regionale Baupartner setzen.

    Aurea-Massivhaus

    Statt eines groben Pauschalpreises bekommen Sie eine individuelle Grundrissplanung, eine schlüsselfertige Bauausführung und die unabhängige TÜV-Prüfung als zusätzliche Sicherung gegen genau die Nachträge, die andernorts das Budget sprengen. Bei der Energieplanung fließen Wärmepumpe, Photovoltaik und Lüftungstechnik von Anfang an in die Kalkulation ein, nicht als teure Nachrüstung. Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen will, findet unter Massivhaus bauen mit individueller Planung über 45 Hausideen als Ausgangspunkt für das eigene Projekt. Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch oder eine Baustellenbesichtigung, um Ihre eigene Zahl für Ihr Grundstück und Ihre Wünsche zu bekommen, statt sich auf bundesweite Durchschnittswerte zu verlassen.

    Quellen

    Für die eigene Recherche: Destatis liefert den offiziellen Baupreisindex, das BKI die detaillierten Kostenkennwerte samt Regionalfaktoren, die KfW die aktuellen Programmbedingungen, und Statista regionale Vergleichszahlen. Alle vier zusammen ergeben ein solides Bild, das über einzelne Online-Rechner hinausgeht.

    FAQ

    Wird Bauen 2026 teurer?

    Ja, die Baupreise sind laut Destatis im Mai 2026 um 5,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, getrieben vor allem durch Ausbauarbeiten und Haustechnik wie Wärmepumpen.

    Was kostet ein Neubau 2026 pro Quadratmeter?

    Rechnen Sie schlüsselfertig mit Kosten im niedrigen bis mittleren vierstelligen Euro-Bereich pro Quadratmeter für Standard- bis gehobene Ausstattung, je nach Region und Bauweise.

    Was ändert sich 2026 beim Bauen?

    Die Haustechnik gewinnt weiter an Gewicht in der Kostenstruktur, während Förderprogramme wie KfW 297, 298 und 300 gezielt energieeffiziente Standards unterstützen und Mehrkosten teilweise ausgleichen.

    Welche Förderungen gibt es beim Hausbau 2026?

    Zentral sind die KfW-Programme 297 und 298 für den klimafreundlichen Neubau sowie Programm 300 für Familien, oft kombinierbar mit regionalen Landesprogrammen wie in Berlin oder Brandenburg.

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