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Bungalow Kosten Neubau: Realistische Richtwerte 2026

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    Realistische Richtwerte für einen Neubau-Bungalow liegen bei 1.300 bis 2.200 €/m² Wohnfläche, je nach Ausstattung und Region. Für ein schlüsselfertiges Haus mit 100 m² bedeutet das reine Baukosten von etwa 130.000 bis 220.000 €, ohne Grundstück, ohne Nebenkosten. Das ist die Zahl, mit der Sie rechnen sollten, bevor Sie irgendein Angebot ernst nehmen.

    Diese Bandbreite deckt sich mit dem, was Kostencheck als branchenübliche Richtwerte nennt, und mit den regionalen Baupreisdaten, die Destatis laufend erhebt. Die tatsächliche Zahl hängt an drei, vier Stellschrauben, die ich Ihnen gleich zeige.

    Bevor Sie weiterlesen, hier die Mini-Checkliste, die jede seriöse Kostenplanung enthalten muss:

    • Grundstück (regional völlig unterschiedlich bepreist)
    • Baukosten in €/m² × Wohnfläche
    • Baunebenkosten (meist 10 bis 20 % der Bausumme)
    • Finanzieller Puffer für Unvorhergesehenes

    Wer diesen Puffer streicht, weil das Budget knapp ist, zahlt später drauf, meistens genau dann, wenn es am unangenehmsten ist.*

    Die Kosten für einen Neubau-Bungalow hängen stärker von Grundrissform, Bodenverhältnissen und Energiestandard ab als vom reinen Quadratmeterpreis allein.

    ThemaDetails
    Preisspanne pro QuadratmeterRechnen Sie mit 1.150 bis 2.500 €/m², je nach Ausstattungsniveau und Region.
    EigenkapitalanteilBringen Sie 20 bis 30 % der Gesamtkosten als Eigenkapital mit, plus komplette Nebenkosten.
    KfW-Antrag rechtzeitig stellenBeantragen Sie KfW 297/298 immer vor Baubeginn, sonst entfällt die Förderung.
    Puffer einplanenReservieren Sie 10 bis 15 % der Gesamtsumme als Liquiditätspuffer für Unvorhergesehenes.
    Individuelle Planung nutzenAurea-Massivhaus bietet Bungalow-Grundrisse nach Kundenwunsch mit TÜV-geprüfter Bauausführung.

    Bungalow Kosten Neubau: Konkrete Richtwerte Nach Ausstattung

    Die Frage „was kostet ein Bungalow“ lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, ich sag’s Ihnen gleich ehrlich. Aber man kann sie in drei Preisklassen sortieren, und das hilft schon enorm bei der ersten Einordnung.

    Bei einfacher Ausstattung, Standardgrundriss, Bodenplatte statt Keller, liegen Sie meist zwischen 1.150 und 1.500 €/m². Mittlere Ausstattung, also das, was die meisten Bauherren am Ende wählen, bewegt sich zwischen 1.500 und 1.900 €/m². Gehobene Ausstattung mit hochwertigen Böden, größeren Fensterflächen, Smart-Home-Technik und aufwendigerer Architektur kostet zwischen 1.900 und 2.500 €/m². Traumhaus Trends bestätigt diese Größenordnung und weist zusätzlich auf den erheblichen Unterschied zwischen Fertigbau und Massivbau hin.

    [caption id="" align="alignnone" width="1080"]Bungalow-Innenraum mit mittlerer Ausstattung und Bodenbelag KI generiert[/caption]

    Was heißt „schlüsselfertig“ eigentlich genau? Das Wort wird inflationär benutzt, oft ohne dass klar ist, was drinsteckt. Bei einem echten schlüsselfertigen Bungalow sind Bodenbeläge, Sanitärobjekte, Malerarbeiten und die Grundausstattung der Küche in der Regel enthalten, Außenanlagen jedoch meistens nicht. Ein Ausbauhaus dagegen liefert die Gebäudehülle dicht und wetterfest, den Innenausbau übernehmen Sie selbst oder mit eigenen Handwerkern. Rohbau heißt: Mauern stehen, Dach ist drauf, alles Weitere ist noch offen. Bei Aurea-Massivhaus ist die Definition von „schlüsselfertig“ klar dokumentiert, damit keine bösen Überraschungen entstehen.

    Ausstattung€/m² RichtwertTypisch enthalten
    Einfach1.150–1.500 €Standardfenster, einfache Bodenbeläge, Basis-Sanitär
    Mittel1.500–1.900 €Bessere Böden, Markenküche, solide Haustechnik
    Gehoben1.900–2.500 €Große Fensterflächen, Smart Home, hochwertige Bäder

    Kostenvergleich der Ausstattungsstufen eines Bungalows

    Für einen 90-m²-Bungalow mit mittlerer Ausstattung landen Sie also bei ungefähr 135.000 bis 171.000 €. Bei 100 m² sind es 150.000 bis 190.000 €, bei 120 m² entsprechend 180.000 bis 228.000 €. Reine Baukosten, wohlgemerkt, ohne Grundstück und ohne Nebenkosten.

    Profi-Tipp: Die größten Preissprünge im €/m²-Wert entstehen fast nie am Rohbau. Sie entstehen bei Küche, Bädern und Bodenbelägen. Wer hier bewusst wählt, statt sich im Showroom verführen zu lassen, spart oft mehrere tausend Euro, ohne dass es später sichtbar wäre.

    Welche Faktoren Treiben Die Kosten Beim Bungalowbau?

    Ein Bungalow hat eine Eigenheit, die viele unterschätzen: Die gesamte Wohnfläche liegt ebenerdig, das heißt, jeder Quadratmeter Wohnraum braucht auch einen Quadratmeter Grundfläche, Fundament und Dach. Bei einem zweigeschossigen Haus teilen sich diese Kosten auf zwei Ebenen auf. Das macht den Bungalow pro Quadratmeter Wohnfläche tendenziell teurer als ein vergleichbares Einfamilienhaus mit Obergeschoss.

    Die Hauptkostentreiber, in etwa nach Gewicht sortiert:

    • Grundstück und Bodenverhältnisse: Ein schwieriger Baugrund (hoher Grundwasserspiegel, Altlasten, Hanglage) kann fünfstellige Zusatzkosten für Bodenaustausch oder Spezialgründung verursachen.
    • Grundrissform: Ein rechteckiger Bungalow ist deutlich günstiger als ein Winkelbungalow, weil weniger Außenwandfläche pro Quadratmeter Wohnraum entsteht.
    • Dachform: Ein einfaches Satteldach ist günstiger als ein Walmdach oder eine aufwendige Flachdachkonstruktion mit Attika.
    • Keller vs. Bodenplatte: Ein Keller erhöht die Baukosten spürbar, schafft aber zusätzliche Nutzfläche.
    • Energiestandard: Ein KfW-Effizienzhaus 40 kostet mehr in der Bauphase, dafür winken höhere Förderungen.
    • Haustechnik: Wärmepumpe, Photovoltaik und kontrollierte Lüftung schlagen mit mehreren zehntausend Euro zu Buche, senken aber laufende Kosten.
    • Erschließung: Wasser-, Strom- und Kanalanschluss variieren stark je nach Entfernung zum öffentlichen Netz.
    • Region: Baukosten in Bayern oder NRW liegen oft über denen in Brandenburg oder Sachsen-Anhalt.

    Zur Kellerfrage ein konkretes Beispiel, weil es die am häufigsten gestellte Frage bei Bungalow-Projekten ist: Ein Keller erhöht die reinen Baukosten um ungefähr 20 %, das bestätigt auch die Analyse von Traumhaus Trends. Bei einem 130.000-€-Bungalow wären das rund 26.000 € Mehrkosten. Dafür gewinnen Sie 90 bis 100 m² zusätzliche Nutzfläche für Hauswirtschaftsraum, Hobbykeller oder Lager, Fläche, die Sie sich sonst vom Wohnraum abzweigen müssten. Wirtschaftlich ist das oft die klügere Entscheidung als der spätere Anbau.

    Profi-Tipp: Bevor Sie sich gegen einen Keller entscheiden, rechnen Sie durch, wie viel ebenerdige Nutzfläche (Hauswirtschaft, Technik, Stauraum) Sie sonst aus dem Wohnbereich herausnehmen müssen. Oft ist der Keller am Ende die günstigere Variante pro nutzbarem Quadratmeter.

    [caption id="" align="alignnone" width="1080"]Fundamentplatte eines Bungalows auf der Baustelle KI generiert[/caption]

    Detaillierter Kostenaufbau Mit Drei Beispielrechnungen

    Zahlen ohne Rechenweg sind wertlos, deshalb hier die Aufschlüsselung, wie sich ein typisches Bungalow-Budget bei mittlerer Ausstattung zusammensetzt.

    KostenpositionAnteil an BaukostenBeispiel bei 150.000 €
    Rohbau (Fundament, Mauerwerk, Dach)ca. 35 %52.500 €
    Dämmung & Energietechnikca. 15 %22.500 €
    Haustechnik (Heizung, Elektro, Sanitär)ca. 20 %30.000 €
    Innenausbau (Böden, Küche, Malerarbeiten)ca. 20 %30.000 €
    Außenanlagen (nicht immer enthalten)ca. 10 %15.000 €

    Jetzt die drei Beispielrechnungen, jeweils mittlere Ausstattung, 1.700 €/m² angesetzt:

    1. 90 m² Bungalow: 90 × 1.700 € = 153.000 € Baukosten. Dazu Nebenkosten von etwa 12 % (Notar, Grunderwerbsteuer, Erschließung) auf einen angenommenen Grundstückspreis von 100.000 € plus Baukosten, macht rund 30.000 € zusätzlich. Gesamtinvestition: ungefähr 283.000 € plus Grundstück.
    2. 100 m² Bungalow: 100 × 1.700 € = 170.000 € Baukosten. Mit Nebenkosten und vergleichbarem Grundstück landen Sie bei etwa 300.000 bis 320.000 € Gesamtinvestition, je nach Grundstückspreis in Ihrer Region.
    3. 120 m² Bungalow: 120 × 1.700 € = 204.000 € Baukosten. Inklusive Nebenkosten und Grundstück bewegt sich die Gesamtsumme meist zwischen 350.000 und 380.000 €.

    Diese Nebenkosten, also Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbucheintrag und Erschließung, werden praktisch immer aus Eigenkapital bezahlt. Banken finanzieren sie in der Regel nicht mit, das ist ein Punkt, den viele Erstbauherren unterschätzen und der später zu Finanzierungslücken führt.

    Warum weichen diese Beispiele im Einzelfall trotzdem deutlich ab? Weil der Grundstückspreis allein zwischen 50 € und 400 €/m² schwanken kann, je nachdem, ob Sie in Brandenburg oder im Berliner Speckgürtel bauen. Weil Bodenverhältnisse, Erschließungsentfernung und individuelle Ausstattungswünsche jede Kalkulation verschieben. Nehmen Sie diese Zahlen als Startpunkt, nicht als Endergebnis.

    Finanzierungspraxis Für Neubau-Bungalows In Deutschland

    Ohne solide Finanzierungsstruktur nützt Ihnen die schönste Kostenrechnung nichts. Fangen wir mit der Faustregel an: Sie sollten 20 bis 30 % der Gesamtkosten als Eigenkapital mitbringen, das empfiehlt auch der Handwerksratgeber für 2026. Bei einem 300.000-€-Projekt wären das 60.000 bis 90.000 €. Die Baunebenkosten sollten komplett davon abgedeckt sein, nicht aus dem Darlehen.

    Den Rest finanzieren die meisten über ein klassisches Annuitätendarlehen bei der Hausbank, kombiniert mit einem KfW-Darlehen.

    Zur KfW-Förderung, und hier wird’s konkret wichtig: Das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ mit den Varianten KfW 297 und 298 richtet sich an Bauherren, die einen bestimmten Effizienzhaus-Standard erreichen, meist EH40. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden, das ist keine Formalie, sondern eine harte Bedingung. Wer erst nach Spatenstich beantragt, verliert den Förderanspruch komplett, ein Fehler, der laut KreditImmo in der Praxis erstaunlich häufig passiert.

    Was bringt Ihnen die KfW konkret? Laut Heimcheck sind bei EH40-Standard Tilgungszuschüsse auf das KfW-Darlehen möglich, abhängig von Höhe und Standard des Kredits. Das ist kein Kleingeld.

    Ein Kostenpunkt, den fast niemand vorher auf dem Schirm hat: Bereitstellungszinsen. Sobald Sie ein Darlehen zugesagt bekommen, aber noch nicht komplett abgerufen haben, weil der Bau ja in Etappen bezahlt wird, verlangen Banken für den nicht abgerufenen Betrag Zinsen. Baufi-Deutschland nennt hier einen typischen Satz von etwa 0,25 % pro Monat.

    Bei einem Darlehen über mehrere hunderttausend Euro, das über einen Zeitraum von etwa zwölf Monaten schrittweise abgerufen wird, können sich daraus mehrere tausend Euro an Bereitstellungszinsen summieren, wenn keine bereitstellungszinsfreie Frist vereinbart wurde.

    Das sind Beispielwerte, die exakte Rate hängt von Ihrer individuellen Zinsbindung und Bonität ab.

    Praktische Punkte für Ihre Finanzierungsgespräche:

    • Verhandeln Sie eine bereitstellungszinsfreie Zeit von mehreren Monaten bis zu zwei Jahren, Baufi-Deutschland sieht hier deutliches Sparpotenzial.
    • Stellen Sie den KfW-Antrag über Ihre Hausbank, bevor der erste Spatenstich erfolgt.
    • Prüfen Sie zusätzlich Landesförderprogramme, die sich mit KfW kombinieren lassen.

    Profi-Tipp: Planen Sie einen zweistelligen Prozentsatz Puffer auf die Gesamtsumme, nicht nur auf die Baukosten. Wer den Puffer aus der Finanzierung streicht, um die Monatsrate niedriger zu halten, gerät bei der ersten unerwarteten Rechnung sofort in Bedrängnis.

    Bauablauf, Zeitrahmen Und Typische Kostenfallen

    Der Weg vom Grundstückskauf bis zur Schlüsselübergabe dauert bei einem Bungalow selten unter zwölf Monaten, meist eher 14 bis 18. Und jede Phase hat ihre eigenen Kostenfallen.

    1. Grundstückskauf und Planung (2 bis 4 Monate): Statik, Grundrissplanung, Bodengutachten. Hier zeigt sich oft schon, ob teure Sondergründungen nötig werden.
    2. Genehmigungsphase (2 bis 6 Monate): Je nach Bundesland und Bauamt sehr unterschiedlich lang. Brandenburg tickt hier oft etwas schneller als dicht besiedelte Regionen.
    3. Rohbauphase (3 bis 5 Monate): Fundament, Mauerwerk, Dachstuhl. Wetterabhängig, Verzögerungen im Winter sind normal.
    4. Ausbauphase (3 bis 6 Monate): Haustechnik, Innenausbau, Bodenbeläge. Lange Lieferzeiten bei Fenstern oder Wärmepumpen können hier zum Flaschenhals werden.
    5. Abnahme und Schlüsselübergabe (2 bis 4 Wochen): TÜV-Abnahme, Mängelprüfung, formaler Übergang.

    Die größte Kostenfalle: verspätete Darlehensabrufe, die Bereitstellungszinsen verursachen, weil der Bau langsamer vorankommt als geplant. Die zweitgrößte: Nachträge durch unerwartete Baugrundverhältnisse, die erst beim Aushub sichtbar werden. Stimmen Sie deshalb den Zahlungsplan von Anfang an eng mit dem tatsächlichen Baufortschritt ab, nicht mit einem theoretischen Kalenderplan.

    Profi-Tipp: Fragen Sie Ihren Baupartner nach einem realistischen, nicht nach einem optimistischen Zeitplan. Ein Puffer von vier bis sechs Wochen im Zeitplan verhindert, dass Verzögerungen automatisch zu Bereitstellungszinsen werden.

    Sinnvolle Hebel Zum Kosten Senken

    Ein rechteckiger Grundriss statt eines Winkelbungalows spart, grob gerechnet, mehrere tausend Euro allein durch weniger Außenwandfläche und einfachere Dachkonstruktion. Standardisierte Fenstergrößen statt Sonderanfertigungen bringen ebenfalls spürbare Einsparungen, ohne dass es später jemand sieht.

    Weitere Hebel, die sich in der Praxis bewährt haben:

    • Auf Sonderformen beim Dach verzichten (Satteldach statt Walmdach oder komplexem Flachdach mit Attika)
    • Haustechnik-Pakete kombinieren statt Einzelkomponenten separat zu beauftragen
    • Basisausstattung jetzt wählen, Upgrades (Küche, Fliesen) später nachrüsten
    • Beim Grundriss auf klare, kompakte Formen setzen

    Wo Sie besser nicht sparen: bei der Gebäudehülle und der Dämmung. Eine schlecht gedämmte Außenwand lässt sich später nur mit erheblichem Aufwand nachbessern, die laufenden Heizkosten zahlen Sie dagegen jeden Monat. Und bei der KfW-Förderfrage lohnt sich eine ehrliche Rechnung: Die Mehrkosten für EH40 gegenüber einem einfacheren Standard sind nicht immer durch Tilgungszuschuss und Einsparungen gedeckt, das hängt stark vom individuellen Energiekonzept ab.

    Profi-Tipp: Rechnen Sie die EH40-Mehrkosten gegen den tatsächlichen Tilgungszuschuss und die zu erwartenden Heizkosteneinsparungen über 15 Jahre. Nur wenn diese Rechnung aufgeht, lohnt sich der höhere Standard finanziell.

    Regionale Preisspannen In Deutschland

    Die Zahl 1.700 €/m² aus meinen Beispielen gilt nicht überall gleich. Destatis zeigt in seinen regionalen Baukostenstatistiken deutliche Unterschiede zwischen Bundesländern und sogar zwischen Landkreisen.

    Deutschlandkarte mit regionalen Unterschieden bei den Baukosten

    In Teilen Ostdeutschlands, etwa in Brandenburg oder Sachsen-Anhalt, liegen die Baukosten häufig am unteren Ende der genannten Bandbreiten. In Bayern oder Nordrhein-Westfalen, besonders in Ballungsräumen, sind es oft mehrere hundert Euro pro Quadratmeter mehr, bedingt durch höhere Grundstückspreise, längere Wartezeiten bei Handwerkern und teurere Erschließung. Für Berlin und das Umland gilt: Die Grundstückskosten schwanken stärker als die reinen Baukosten. Recherchieren Sie lokale Vergleichswerte über Baukostenrechner oder aktuelle Referenzprojekte in Ihrer Zielregion, bevor Sie eine Pauschalzahl aus einem bundesweiten Artikel eins zu eins übernehmen.

    Budget-Checkliste: Diese Posten Dürfen Nicht Fehlen

    Bevor Sie mit einem Baupartner ins Detailgespräch gehen, hier die Posten, die zwingend in Ihre Kalkulation gehören:

    1. Grundstückspreis inklusive Maklerprovision, falls anfällt
    2. Baukosten in €/m² × geplante Wohnfläche
    3. Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland unterschiedlich)
    4. Notar- und Grundbuchkosten
    5. Erschließungskosten (Wasser, Strom, Kanal)
    6. Architekten- oder Bauleitungshonorar
    7. Bauherrenhaftpflicht- und Bauleistungsversicherung
    8. Außenanlagen (Terrasse, Einfahrt, Garten)
    9. Finanzieller Puffer von 10 bis 15 %

    Fragen Sie Ihren Finanzierer außerdem konkret: Wie lange ist die bereitstellungszinsfreie Zeit? Wie flexibel sind die Abrufraten bei Bauverzögerungen?

    Profi-Tipp: Zahlen Sie Nebenkosten, Versicherungen und den Puffer grundsätzlich aus Eigenkapital, nicht aus dem Baudarlehen. Banken kalkulieren diese Posten ohnehin selten mit ein, und wer sie trotzdem mitfinanzieren will, verschlechtert oft die gesamte Konditionsstruktur.

    Meine Einschätzung Als Experte Für Individuellen Hausbau

    Die teuersten Fehler bei Bungalow-Projekten passieren nicht beim Rohbau, sondern bei der Entscheidung, die ganz am Anfang getroffen wird: der Grundrissform. Ein Winkelbungalow sieht auf dem Papier reizvoll aus, kostet aber spürbar mehr pro Quadratmeter als eine kompakte, rechteckige Lösung, und das merken viele erst, wenn das erste Angebot auf dem Tisch liegt.

    Aus der Baupraxis kenne ich einen wiederkehrenden Nachtragsgrund: unterschätzte Bodenverhältnisse. Ein Bodengutachten vor Planungsbeginn kostet ein paar hundert Euro, spart aber im schlechtesten Fall einen fünfstelligen Nachtrag beim Fundament.

    Mein Rat: Setzen Sie das Budget zuerst auf Gebäudehülle und Haustechnik, erst danach auf das Innenausbau-Finish. Eine schlecht gedämmte Wand mit teurer Designküche bleibt trotzdem eine schlecht gedämmte Wand.

    Wie Aurea-Massivhaus Beim Bungalow-Neubau Unterstützen Kann

    Aurea-Massivhaus ist die Alternative zum anonymen Generalunternehmer für Bauherren in Berlin und Brandenburg, die einen Bungalow nach eigenem Grundriss bauen wollen, statt aus einem starren Katalog zu wählen. Der konkrete Unterschied: Sie bekommen die Grundrissplanung komplett nach Ihren Wünschen, nicht nach einem Standardmuster, und jedes Haus durchläuft eine unabhängige TÜV-Prüfung zur Qualitätssicherung, bevor die Schlüssel übergeben werden.

    Aurea-Massivhaus

    Zum Leistungsumfang gehören schlüsselfertige Bauausführung, individuelle Grundrissplanung und Energieeffizienzlösungen wie Wärmepumpe und Photovoltaik, alles aus einer Hand geplant. Wer sich vorab ein Bild machen will, findet unter den Referenzprojekten abgeschlossene Bungalow- und Einfamilienhausbauten aus der Region.

    Der nächste Schritt ist unkompliziert: Vereinbaren Sie ein Erstgespräch oder eine Baustellenbesichtigung, um Ihre konkrete Kostenvorstellung mit einem realistischen Angebot abzugleichen. Auf der Seite Massivhaus bauen finden Sie über 45 Hausideen als ersten Ausgangspunkt für Ihr eigenes Projekt.

    Quellen

    Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen und ersetzt nicht die Beratung durch einen qualifizierten Finanzberater. Wenden Sie sich an eine qualifizierte Finanzfachperson zu Ihrer persönlichen Lage, bevor Sie auf Grundlage dieses Inhalts handeln.

    FAQ

    Kann man für 300.000 € einen Bungalow bauen?

    Ja, für 300.000 € lässt sich ein 90 bis 100 m² großer Bungalow bei mittlerer Ausstattung inklusive Grundstück und Nebenkosten realisieren, abhängig von der Region und den Grundstückspreisen vor Ort.

    Was kostet ein schlüsselfertiger Bungalow mit 100 m²?

    Bei mittlerer Ausstattung liegen die reinen Baukosten für 100 m² zwischen 150.000 und 190.000 €, ohne Grundstück und Nebenkosten.

    Was kostet ein schlüsselfertiger Bungalow mit 90 m²?

    Für 90 m² bei mittlerer Ausstattung liegen die Baukosten zwischen etwa 135.000 und 171.000 €, wieder ohne Grundstück und Baunebenkosten.

    Welche schlüsselfertigen Bungalows gibt es bis 300.000 €?

    Bis 300.000 € Gesamtinvestition sind meist Bungalows mit mittlerer Ausstattung realistisch, je nach Grundstückspreis in der jeweiligen Region. Aurea-Massivhaus plant individuelle Grundrisse für Berlin und Brandenburg in dieser Größenordnung.

    Wie viel Eigenkapital braucht man für einen Bungalow-Neubau?

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